Infanterix Neuhausen
Das Team
Wir kommen aus München, Toronto, Boston, Paris, Lyon, Marseille, Stuttgart, Manchester...... - ein multilinguales und multikulturelles Team aus  Erziehern/innen, Kinderpfleger/Innen, Diplompädagogin...

Wir betreuen die "Petits Souris", die "Petites Grenouilles", die "Poissons", die "Little Ducklings" die "Bumbelbees" und die "Turtles".

Die personelle Besetzung der Gruppen und die  Qualifikation des Personals richtet sich nach dem bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG). Entgegen dem in Bayern typischen Gruppenleiterprinzip gibt es bei uns keine Hierarchie aufgrund bestimmter Berufsabschlüsse. Vor den Augen der Kinder werden alle Betreuer im Team in gleicher Weise ernst genommen. Bei uns wird einmal im Jahr ein Gruppensprecher gewählt,. Dieser ist  dafür verantwortlich, dass
die Wochenpläne so gut wie möglich eingehalten werden, dass Kinderbeobachtungsbögen und alle für den Krippenalltag wichtigen anderen Listen von dem Gruppenteam ordentlich geführt werden.

Das Besondere an unserem Team ist, dass es kulturell und auch sprachlich gemischt ist. In jedem Land gibt es eine andere Form Erzieher auszubilden und damit verbunden auch eine andere Sicht der Erziehung. Wir sehen das nicht als Handicap sondern als Chance. 

Infanterix Neuhausen hatte vor seiner Eröffnung im Januar 2007 drei Teamentwicklungstage, in denen sich das Team vorzeitig mit konzeptionellen Fragen auseinander setzen und sich kennen lernen konnte. Diese Teamentwicklungstage sind nun ein fester Bestandteil unserer Zusammenarbeit geworden.
Mithilfe von Teambesprechungen (1 mal pro Woche) und im Rahmen von sog.Konzeptionstagen ( 8 mal im Jahr ), versuchen wir aus unseren unterschiedlichen Hintergründen ein Konzept zu erarbeiten, welches den Kindern unserer Institution so gut wie möglich entgegen kommt.
Ausserdem diskutieren wir darüber, was für Kinder wichtig ist, wo Grenzen zu ziehen sind, wie viel Regeln notwendig sind etc. Bei all diesen Themen findet automatisch ein Austausch auf kultureller Ebene statt – hier gilt es die Unterschiede bewusst wahrzunehmen und einen Konsens zu finden, immer orientiert an den Bedürfnissen der Kinder.

Einen beachtlichen Teil unserer Arbeit sehen wir auch darin, zu beobachten und Gesehenes zu reflektieren. Diese Beobachtungen werden schriftlich fixiert und dann in regelmäßigen Gesprächen mit den Kolleginnen und Eltern ausgetauscht. Das Kind soll Unterstützung erfahren, wo es einer Hilfe bedarf und Freiräume, wo es Zeit benötigt, den nächsten Entwicklungsschritt zu tun.

Regelmäßige Teamgespräche, Vor- und Nachbereitungszeit, Supervision und nicht zuletzt die regelmäßigen Gespräche mit den Eltern, füllen neben der Arbeit mit Kindern unseren Alltag.

Darüber hinaus pflegen wir auch, zum Erfahrungsaustausch, den Kontakt zu anderen multilingualen Einrichtungen.  In Fachtagungen und individuellem Austausch wird unsere Arbeit reflektiert und weiterentwickelt.

Auf einen Blick:
•    Vier altersgemischte Kinderkrippe-Gruppen (deutsch-englisch und deutsch-französisch) mit 12 Kindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren.
•    Zwei altersgemischte Kindergarten-Gruppen (deutsch-englisch und deutsch-französisch) mit 25 Kindern im Alter von drei bis Sechs Jahren.
•    Für Kinder von Mitarbeitern unserer Partner, sowie Kinder aus München und Umgebung.
•    Durchgehend geöffnet, außer an Weihnachten, gesetzlichen Feiertagen und Betriebsferien
•    Eigener Garten, großzügige Räume, Schlaf-/Werkraum, Küche
•    Eigene Parkplätze vor dem Eingang
•    Nah zum Olympiapark


Die Räumlichkeiten:
Räume - Bereiche zum Experimentieren, Bewegen und Ruhen:
Die französische und die englische Sektion sind voneinander getrennt. In jeder Sektion gibt es großzügige Gruppen- , Bastel- und Schlafräume, Es besteht also genügend Raum • Zum Experimentieren • Für Verwandlung und Rollenspiel • Zum Konstruieren und Ausprobieren • Für Ruhe und Rückzug • Für Bewegung und Körpererfahrung.

Räume schützen aber regen auch zum Experimentieren und Forschen an. Ihre Gliederung und Gestaltung hilft nicht nur bei der Orientierung, sondern dient der Entwicklung der Sinne. Sich in einem Raum Wohlzufühlen ist eine Voraussetzung für den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen.

Da Krippenkinder Räume brauchen, in denen sie sich ausruhen können, sind die Räumlichkeiten in Ruhebereiche und aktive Zonen eingeteilt. In den Schlafräumen kann jedes Kind seine eigene Matratze mit Kuscheltier, Schlafsack und Decke an immer der gleichen Stelle vorfinden und dort sein ausgiebiges Mittagsschläfchen halten. Für die Ruhe "zwischendrin" gibt es im Gruppenraum Kuschelecken, Schlafkörbe und Schlafhöhlen.


Konkret bewegen sich die Kinder zwischen drei verschiedenen Orten – der eine zum Ruhen und Höhlen bauen, der andere zum Malen, Matschen, Modellieren und der dritte, in dem die Kinder in ihren Bewegungsabläufen gefördert werden.


Räume - Kochen, Hygiene und Körperpflege: 
In unserer Küche bereiten unsere Betreuer/innen in der Regel das Frühstück und die Nachmittagsbrotzeit vor. Das Mittagessen wird normalerweise von einem Catering Service (Ernährungskonzept) geliefert. Im Rahmen der Förderstunden erlernen die Kinder auch hauswirtschaftliche Themen und so nutzen sie die Küche zusammen mit den Betreuern/innen auch zum Backen und Kochen.

Der Garten - Naturerfahrung inmitten von München
Hinter dem Haus befindet sich ein großer Garten. Hier können die Kinder klettern, rutschen oder schaukeln und auch Erde, Sand oder Steine schieben und tragen. Im Frühjahr 2008 wurde ein ganz neues Klettergerüst aufgebaut, auf dem die Kinder ihre Bewegung spielerisch schulen können. Ausserdem haben die Kinder die Möglichkeit, Beete anzulegen. Sie säen, beobachten und ernten - dadurch lernen Stadtkinder nicht nur Pflanzen, Wachstum und Natur besser kennen, sondern es werden auch sinnes- und sensomotorische Erfahrungen gesammelt. Da es im Freien ganz andere Fördermöglichkeiten gibt als im Haus, gehen wir mindestens drei mal die Woche in den Garten.Natürlich haben wir auch einen großen Wickelraum mit kindergerechten Waschbecken und Toiletten. Die drei Wickelplätze werden nach jeder Benutzung desinfiziert und die Kinder lernen nach der Toilette, vor dem Essen und wann auch immer wir es für nötig erachten, ihre Hände zu waschen.